Christian Bathen

DSA-Spieler der ersten Stunde: Als Mitte der 1980er Jahre ein Kumpel diese merkwürdige Spielebox anschleppte, war es um mich geschehen – Aventurien hatte mich in seinen Bann gezogen, und auch einige weitere Systeme wurden im elterlichen Keller nächtelang ausprobiert. Pen and Paper hat mich also im Kindesalter bereits begeistern können – auch wenn ich mir damals schon unglaublich erwachsen vorgekommen bin.
Das Thema „Rollenspiel im Schulunterricht / Pen and Paper als edukatives Element im Bildungswesen“ verfolgt mich schon seit Anfang des aktuellen Jahrtausends: Damals arbeitete ich an einem Schulbuch im Auftrag des Bundesfamilienministeriums und anderen mit, das wir im Gewand eines Solo-Abenteuers umsetzten und die Schüler:innen damit in ihrer eigenen Erlebniswelt abholten. Seitdem interessiert mich das Thema sehr, und ich möchte gerne meinen Teil dazu beitragen, dass Pen and Paper mehr Aufmerksamkeit im pädagogischen Bereich zukommt – und das vor allem junge Leute dazukommen, um dieses wunderbare Hobby kennenzulernen. Denn ohne Nachwuchs kein Pen and Paper. Oder vielmehr irgendwann dann nicht mehr.
Meine Kinder sind aktuell 11 und 6. Wir spielen schon seit einigen Jahren verschiedene Systeme mit großer Begeisterung zusammen. Ich merke von Session zu Session, die wir gemeinsam spielen, wie gut es meinen Kindern tut, ihre Fantasie anzukurbeln, nach gemeinsamen Lösungen zu suchen und spontan reagieren zu müssen. Ihre Schlagfertigkeit, ihr Ideenreichtum wächst von Mal zu Mal.
Kurzum: Ich bin ein rollenspielbegeisterter Vater, schreibe Artikel für den Aventurischen Boten, NSC bauen mit Musikern und Künstlern, Abenteuer schreiben oder in Talks über die Zukunft von Pen and Paper quatschen – und natürlich spielen. Alles immer nur im Doppelpack mit meinem kongenialen Pendant Sidonia von Nadoret und engagiere mich für das Wachsen der BavariaCon (behaltet die Con im Auge!). Und natürlich spiele und leite ich, um das Wichtigste nicht zu vergessen. Den Nachwuchs zu fördern, macht für mich aus sehr vielen Gründen Sinn.
Daher mache ich hier auf die Koboldhüter aufmerksam: Um Kinder an den Tisch zu holen und Eltern auf Cons mal etwas freie Luft zum Atmen (oder zum Würfeln) zu verschaffen, bieten die Koboldhüter Runden für Kids auf diversen Cons an. Hier wird Verstärkung gern gesehen, denn die Nachfrage ist groß – kommt also gerne dazu und zeigt Kindern, wie toll dieses Spiel mit den komischen Würfeln ist!
Ach ja, Austausch ist wichtig: Ich freue mich über jede Mail zum Thema »Kinderrollenspiel«!

Kontakt

E-Mail: christian@kinderrollenspiel.de